Programm 2018
05.08.2018 um 20:30 Uhr
Bühne Rathausplatz

Shanti Powa

REGGAE | RAP | SKA | CROSSOVER

Was bedeutet es zu zwölft auf Tour so viel zu reisen und gemeinsam zu musizieren? Wie schafft man es immer wieder so eine kraftvolle und mitreißende Bühnenshow zu zeigen? Beginne bei dir selbst, bevor du die Welt veränderst, heißt es. Man sieht es auf den ersten Blick. Shanti Powa schafft es uns als zu zeigen, wie es mit Liebe und Verständnis für den anderen funktioniert. Vielleicht „'til insanity", aber bis zum Wahnsinn ist bekanntlich nicht immer was Schlechtes. Manchmal entsteht auch wahnsinnig Gutes! Das hat schon bei den exklusiven „live-recordings" in den Little Big Beat Studios in Liechtenstein begonnen, wo das Orchester fabelhafte Aufnahmebedingungen vorfand um der musikalischen Einheit Ausdruck zu geben. So hat man es geschafft 12 wunderbare Titel, bei denen kaum einer weniger als 5 Minuten dauert, zu produzieren.

Kein Geringerer als Umberto Echo übernahm den Feinschliff des Albummixes und setzte noch 2 gewaltige Dub_Remixes oben drauf.

Das neue Album „'til insanity", beinhaltet Titel wie „Brainwash Radio", „Giving a F***" oder „Music is our Weapon". Titel, die für sich sprechen. Sie sollen uns dazu aufmuntern, nicht teilnahmslos an unserem schnellen, konsumorientierten Weltgeschehen vorbeizuleben, sondern auch aktiv für Veränderung tätig zu sein. Gemeinsam können wir es schaffen! Es sind Songs die erzählen dass es sich lohnt friedlich für eine bessere Welt zu kämpfen. Produktiv zu sein und sich nicht immer von Medien und Materiellem lenken zu lassen. Die Crew um Shanti Powa praktiziert dies täglich und schafft es, mit ihrer sprachlichen Vielfalt im Gesang und den vielen verschiedenen Instrumentals, ihre Hörerschaft immer wieder mitzureißen.

Schlagzeug, Bass, zwei Gitarren, Trompete, Saxophon, Posaune, Didgeridoo und ein Discjockey liefern hier kreativste Musik um die beiden Sänger Bertrand Risé aka Berise und Alice Yeuoe aka Alice Y Me. Hier treffen unterschiedliche Nationalitäten und Musikstile aufeinander - auf bunte & dynamische Art. Reggae, Ska, Funk, Punk, Rock, Hip Hop, Patchanka, kurz gesagt eine geballte Ladung Orcherstermusik ist da am Start. Betrand Risé, Frontmann und Gründer von Shanti Powa, betont live auf Konzerten immer wieder worum es bei Shanti Powa geht, nämlich um den friedvollen Kampf gegen das Unrecht auf unserer Erde, um die „eine Liebe" (One Love) und das auch gerne mal ‚til insanity'.

„Let me see", fordert auf sich gehen zu lassen. Lass mich sehen wie das ist. Ein tanzfreudiger Song der mit seiner deftigen Portion Dancehall /Reggae und feinsten Scratching-Parts jeden zum Tanzen auffordert. Ein sehr schwungvoller und bluesiger Titel ist hingegen „Giving a F***", umgangssprachlich bedeutet das, dass man nicht teilnahmslos am Weltgeschehen vorbeileben sollte. Es gilt keine Zeit zu verschwenden und dem Ernst ins Auge zu sehen...wunderbar ist hier auch die Stimme von Peter (Gitarre/Voc), oder die rockige Gitarre von Ariele zu hören, man spürt dass dieses Lied aus dem Herzen kommt und jeden ganz deutlich hören lassen will, was Shanti Powa am liebsten tun: gemeinsam, überall und für Jedermann Musik zu machen! Totally positive! Der Titel „Music is our Weapon" ist ein teils einfühlsamer und doch mit kraftvollen Elementen versehener Song, der aufrütteln und zum Nachdenken anregen soll. Die richtige Portion Groove begleitet den Zuhörer auf eine Reise, in der er seinen Gedanken und Vorstellungen vom Besseren freien Lauf lassen kann um gleichzeitig aus der Musik die dazugehörige Kraft zu schöpfen.

Nicht zu vergessen die unglückliche und kritische Rolle unserer Medien, wie die unserer Radios oder unserer Fernseher, aus denen man immer weniger echte Kunst, geschweige denn Revolutionäres zu hören bekommt, dafür aber ständig die nach demselben Schema aufgebauten, hausgemachten, kommerziellen Hits, die rauf und runter gespielt werden. Manchmal wird hier die Kunst nahezu ausgebremst.
„Brainwash Radio" will uns genau das mitteilen. Macht die Augen und Ohren auf und entscheidet selbst, welche Musik ihr hören wollt und konsumiert nicht nur passiv und bequem was euch serviert wird. Denn keine Veränderung ist bequem so wie auch kaum ein Einstehen für seine Träume, Ziele, Einstellung und Ideen leicht fällt.

Die erste Singleauskopplung von „'til insanity" war der Titel „Hit you with that".Ein sehr kraftvoller, musikalisch facettenreicher Song, der auf Deutsch und Englisch gesungen wird. „Music ist the beat to break the frontier" heißt es hier im Text,– Grenzen überwinden zwischen Menschen, Staaten, Ethnien und Religionen, aber auch die Grenzen eines restriktiven, unterdrückenden, kapitalistischen Systems brechen, das Ungerechtigkeit und Kriege subventioniert, zur irreversiblen Ausbeutung natürlicher Ressourcen beiträgt und unseren Planeten zerstört. Wie der Refrain dieser ersten Single betont, überwinden Shanti Powa auch hier die Grenzen der verschiedenen Musikgenres mit dem Refrain : "Shanti do the dancehall, reggae, rock and the rap", wobei sie Dancehall, Reggae, Rock und Rap zu einer harmonischen Einheit verbinden.

Ja, es sind kleine Geschichten die das Shanti Powa Orchestra mit „til insanity" hinaus in die Welt schickt. Geschichten die aufrütteln, motivieren, die Spaß machen und große Lust wecken Live dabei zu sein und in seinem Alltag mitanzupacken.
Wie sonst kann man, wie bei „Top of the World" beschrieben, auch große Ziele erreichen. Ein harmonisches aber facettenreiches Lied, zum mitsingen und träumen...aber, vergesse dabei nie, wo deine Wurzeln, deine „Roots" sind.

Die „Shanti Powa"-Einheit bewegt sich unaufhaltsam wie ein sich durchziehender roter Faden immer weiter zu immer zahlreicheren Fans aus immer mehr Nationalitäten. „Share the shanti spirit and be part of it", auch wenn es manchmal 'til insanity' geht...